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Produktion Trüffelbäume

Trüffel sind die Fruchtkörper unterirdisch wachsender Pilze, die in Symbiose mit Bäumen leben. Ihr Pilzgeflecht verbindet sich mit den Feinwurzeln der Bäume und bildet die sogenannte Mykorrhiza.

Das Wissen über die Mykorrhiza ist schon fast 120 Jahre alt. Damals erhielt der Berliner Botaniker Prof. Frank vom König von Preußen den Auftrag, Trüffel zu züchten. Bei dieser Arbeit fiel dem Forstspezialisten auf, dass der Pilzfruchtkörper der Trüffel immer in Verbindung mit den Feinwurzeln bestimmter Baumarten steht. Und immer hatten diese Wurzeln ein bestimmtes Aussehen. Sie waren in ihrer Form gedrungener, waren stärker verzweigt und hatten eine andere Farbe als die “normale” Wurzel. Weil diese Trüffelwurzeln eben keine normalen Wurzeln waren, bezeichnete er sie als “Mykorrhiza”, zusammengesetzt aus griechisch “mykos” = Pilz und “rhiza” = Wurzel.

Der Trüffelbaum verbessert durch die Verbindung mit den Pilzen seine Wasser- und Nährstoffaufnahme. Die Trüffelpilze erhalten im Gegenzug Zuckerverbindungen, die sie zum Wachsen brauchen. Einige Trüffelsorten werden als Delikatesse gehandelt und zählen zu den teuersten Lebensmitteln der Welt.

Unsere Trüffelbäume sind für die Gewinnung von Burgunder-Trüffel beimpft. Wildvorkommen der Trüffel stehen in Deutschland unter Naturschutz. Trüffel aus unserem Anbau dürfen frei geerntet und vermarktet werden. Bis die ersten Trüffel wachsen, gehen wir von einer Wachstumsphase von vier bis sieben Jahren aus. Solange dauert es bis zur Bildung der Fruchtkörper. Völlig unabhängig davon findet das eigentliche Baumwachstum statt; es bilden sich während der Trüffelsaison viele Jahre ständig neue Fruchtkörper, die je nach Bedarf geerntet werden.

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Unsere Trüffelbäume

Zur Gewinnung der edlen Trüffelpilze pflanzen wir eigens beimpfte Setzlinge der Sorten Corylus avellana (Haselnuss-Sträucher) und Corylus colurna (Haselnuss-Bäume).

Diese Bäume gehen eine Ektomykorrhiza für Schwarze-, Sommer- und Wintertrüffel aber auch für Perl- und Steinpilze ein.

Unsere Trüffelbäume

Zur Gewinnung der edlen Trüffelpilze pflanzen wir eigens beimpfte Setzlinge der Sorten Corylus avellana (Haselnuss-Sträucher) und Corylus colurna (Haselnuss-Bäume).

Diese Bäume gehen eine Ektomykorrhiza für Schwarze-, Sommer- und Wintertrüffel aber auch für Perl- und Steinpilze ein.

An- und Aufzucht

Wir haben damit begonnen, die Produktion von Pflanzgut für den Trüffelanbau unter unserer Obhut selbst zu organisieren.

Die Vorbereitung des Saatgutes und die Optimierung der zur Anwendung kommenden Substrate findet in Kooperation mit einem spezialisierten Gartenbaubetrieb aus dem Produktionsgartenbau sowie Herstellern aus der Substratindustrie, die der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen angehören, statt. So stellen wir sicher, immer gleichbleibend gute Qualität für die Kultur unserer Trüffelpflanzen zu verwenden.

Das aus frischer Haselnussernte bezogene Bio-Saatgut wird stratifiziert, die daraus gewonnenen Setzlinge unter Verwendung der speziell bezogenen Substratmischung in sogenannte französische Trüffelcontainer im folgenden Frühjahr unter Zusatz von Burgunder-Trüffel-Impfstoff getopft und weiterkultiviert. Nach einjährigem Wachstum wird das Trüffelbäumchen mittels Zoom-Mikroskop untersucht, ob die Wurzeln der Trüffelbäumchen mit dem Trüffelmycel besiedelt worden sind. Ist dies der Fall werden die Bäumchen zur Weiterkultur, zur Freilandpflanzung im eigenen Trüffelquartier, zur Patenschaft und zum Verkauf freigegeben.

Trüffelbäume lieben basische Böden

Unser Unternehmen betreibt TRÜFFEL FARMING in der Zentralen Mitte Deutschlands, im wunderschönen Vogelsberg. Er ist Teil des Osthessischen Berglandes und das größte geschlossene Massiv aus Basalt in Europa – ein basisches Ergussgestein.

Der Name der Gesellschaft MONSAVIS entstammt dem Lateinischen MONS der Berg und AVIS der Vogel – VOGELSBERG.

Der Vogelsbergkreis – Kreisstadt Lauterbach –  liegt rund 60 km nordöstlich von Frankfurt zwischen Alsfeld, Fulda, Büdingen und Nidda. Im östlichen Norden schließt sich in einigem Abstand der Knüll an, im Osten die Rhön, im Südosten der Spessart und im Südwesten die tiefliegende Wetterau, die in gleicher Richtung in die südhessische Niederungslandschaft des Rhein-Main-Gebiets übergeht.

„Die nordhessischen, kalkhaltigen Böden sind absolut geeignet für die Ansiedlung“ (Quelle: Lokalo24.de). Französische und spanische Züchter prognostizieren, dass hier Erträge von 30 bis 50 kg/ha und Jahr normal seien. Gute Plantagen brächten 80 bis 120 Kilogramm pro Hektar und Jahr.

Um das Wachstum Ihrer Trüffelbäume zu begutachten, müssen Sie nicht in ferne Länder oder auf andere Kontinente reisen. Nützen Sie dazu einen Wochenendausflug oder genießen Sie einen erholsamen Urlaub im Vogelsberg.

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